Contextual Computing: Vertical Social Software for Contextual Computing

Social Collaboration ist nicht nur Facebook und Twitter

Obwohl es soziale Medien erst seit etwa zehn Jahren gibt, werden sie bereits von etwa zwei Milliarden Menschen genutzt. Ein Phänomen dieser Größenordnung bleibt nicht auf den Konsumentenmarkt beschränkt, sondern beeinflusst in starkem Maße, wie zukünftige Produkte und Lösungen in der Geschäftswelt aussehen. Während im B2C-Bereich schon sehr früh geschäftsorientierte Anwendungsfälle realisiert wurden (z.B. Customer Communities im E-Business) sind die Anwendungen im B2B-Bereich noch im Anfangsstadium (z.B. Collaborative Engineering über Unternehmensgrenzen hinweg). Zukünftig wird eine Integration von Social-Collaboration-Funktionalitäten in die heute bestehenden Produkte und Dienstleistungen erwartet (Vertical Social Software). Dabei wird der domänen-spezifische Kontext der Anwender berücksichtigt, um eine optimale Unterstützung der jeweiligen Arbeitsaufgabe zu gewährleisten.

Industrielle Anwendungsfälle für Vertical Social Software

Im industriellen Umfeld sind gute Arbeitsergebnisse in komplexen Situationen nur durch die effektive Zusammenarbeit verschiedener Wissensträger zu erreichen. Dabei sollen Kommunikation und Wissensaustausch durch die Berücksichtigung kontextueller Informationen verbessert werden. Dieser Kontext kann in Benutzerprofilen, Parametern des Arbeitskontextes und anderen situationsbezogenen Variablen erfasst und zu computergestützten Empfehlungen verarbeitet werden.

In Kooperation zwischen Siemens und der TU München soll ein modulares System von Softwarekomponenten für Vertical Social Software entstehen, das auf einem modernen Technologie-Stack mit Javascript-Bibliotheken aufsetzt. Verschiedene Einsatzszenarien wie Social Questions & Answers im Umfeld von PLM-Werkzeugen oder die Echtzeit-Unterstützung von Servicetechnikern durch Experten, die nicht vor Ort sind, werden prototypisch implementiert.


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